Film "Mein Leben als Zucchini"

Im Rahmen der Umsetzung der Gegenstände Deutsch, Politische Bildung, Psychologie sowie Religion und Ethik empfiehlt das Bundesministerium für Bildung den Besuch der Veranstaltung für Schüler und Schülerinnen ab der 6. Schulstufe.

Filmvorführungen für SchülerInnen "MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI", Schweiz 2016, Länge: 66 Minuten
Empfehlung zum Besuch des Films im Rahmen des Schulunterrichts in ausgewählten österreichischen Kinos
Geltung 2016/17

Thema:
Der Animationsfilm erzählt die Geschichte des neunjährigen Buben „Zucchini“, der nach dem Tod seiner Mutter zusammen mit anderen Kindern in einem Waisenhaus neue Perspektiven sucht und findet. Das Thema Kindesmisshandlung wird in diesem Film einfühlsam und dennoch deutlich angesprochen.

Kontaktdaten zur Buchung:
Die Buchung von Schulvorstellungen bitte direkt über den Verleiher Thimfilm:
Marisa Frank Mail: frank@thimfilm.at Mobil: +43 1 236 21 90 10
www.thimfilm.at
Information, Trailer und Unterrichtsmaterial finden Sie unter www.thimfilm.at bzw. http://thimfilm.at/content/653

Im schulischen Kontext bietet der Film u.a. folgende thematische Anknüpfungspunkte: Kindheit/Jugend, Gesellschaft, Familie, Kindesmissbrauch/misshandlung, Freundschaft, Verantwortung.

Inhalt:
Der neunjährige Bub mit Spitznamen Zucchini lebt in schwierigen Verhältnissen. Bei einem Unfall tötet er unabsichtlich seine Mutter. Zum Glück gibt es den fürsorglichen Polizisten Raymond, der den kleinen Buben im Waisenhaus von Madame Papineau unterbringt. Der Anfang in seinem neuen Zuhause fällt Zucchini nicht leicht, schließlich haben auch die anderen Kinder, wie zum Beispiel der freche Simon oder die schüchterne Alice schon viel Trauriges erlebt. Eines Tages stößt das Mädchen Camille zu der Truppe, die Freundschaft mit ihr verändert Zucchinis Leben.
Der in seiner Animation sehr eigenwillig gestaltete Stop-Motion-Animationsfilm erzählt untypisch und mit schrägem Humor vom Leben im Waisenhaus und vom Recht der Kinder auf Glück und ein sicheres Zuhause.

Jugendschutz:
Die tristen Familienverhältnisse bei allen Kindern und die Schuld Zucchinis am Tod seiner Mutter wirken belastend. Kleine Kinder könnten sich vor den unproportionalen Figuren fürchten. Dem Film wird Realitätsnähe zugutegehalten, die wohl belastend, aber nicht schädigend wirken kann. Freigegeben ab 8 Jahren.

Positivkennzeichnung:
als ungewöhnlicher Animationsfilm über Kinderproblematiken ab 12 Jahren