FILM "GUARDIANS OF THE EARTH"

Im Rahmen der Umsetzung der Gegenstände Biologie und Umweltkunde, Geografie und Wirtschaftskunde sowie Religion und Ethik empfiehlt das Bundesministerium für Bildung den Besuch der Veranstaltung für Schüler und Schülerinnen ab der 10. Schulstufe.

Empfehlung zum Besuch des Films im Rahmen des Schulunterrichts in ausgewählten österreichischen Kinos
Geltung 2017/18

Thema:
Der Film erlaubt Einblicke hinter die verschlossenen Türen der Verhandlungen bei der Weltklimakonferenz von Paris 2015 und offenbart die Konflikte, die über die Zukunft der Erde entscheiden: Reich gegen Arm, Opfer gegen Profiteure des Klimawandels.

Kontaktdaten zur Buchung:
Die Buchung von Schulvorstellungen bitte direkt über den Verleiher:
Filmdelights
Christa Auderlitzky
Tel: +43-1-9443035 Mobil: +43-699-10028900 auderlitzky@filmdelights.com Lindengasse 25/10, 1070 Vienna, Austria www.filmdelights.com
Information, Trailer und Unterrichtsmaterial finden Sie unter http://guardians-of-the-earth.net

Im schulischen Kontext bietet der Film u.a. folgende thematische Anknüpfungspunkte: Klimawandel, Umweltschutz, Ökologie/Ökonomie, Weltpolitik, Verantwortung, Nationalismus, Diplomatie.

Inhalt:
Paris, 30. November 2015: Auf einem vom Militär geschützten Privatflughafen im Norden der Metropole treffen die maßgeblichen Vertreter aus 195 Nationen zusammen, um eine neue internationale Klimaschutz-Vereinbarung in der Nachfolge des Kyoto-Protokolls zu verabschieden. Innerhalb von 12 Tagen gilt es, einen Konsens zu finden, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu drosseln, um den unvermeidbaren Zusammenbruch der Ökosysteme zu verhindern. Ein beinhartes Ringen um die jeweils eigenen Interessen beginnt, keine einzige Nation darf sich gegen den endgültigen Beschluss aussprechen. Laurent Fabius, als Präsident der Konferenz, und Christiana Figueres als Leiterin der UNFCCC kommen hier genauso zu Wort wie Ex-US-Außenminister John Kerry oder Arnold Schwarzenegger. Vertreter der vom Klimawandel am härtesten betroffenen Nationen wie Saleemul Huq aus Bangladesch kommentieren in Interviews das zähe Feilschen um Formulierungen der vorbereiteten Gesetzesvorlage. Hinter verschlossenen Türen müssen sich die Delegierten auf das erste globale Abkommen gegen den Klimawandel einigen. Dieses wird das Leben aller für die nächsten Jahrzehnte bestimmen und soll einen Meilenstein der multilateralen Diplomatie darstellen: Ein Vertrag der jeden Menschen auf der Erde, lebend oder ungeboren, beeinflussen wird.

Jugendschutz:
Regisseur Malinowski hat in akribischer Kleinarbeit ein unaufdringlich inszeniertes, aber trotzdem immens aufregendes und vielschichtiges Zeitdokument geschaffen. Allein der Streit um Formulierungen im vorgesehenen Gesetzestext, wie „soll“ oder „sollte“, bei angeblich 1585 in eckigen Klammern festgehaltenen Begrifflichkeiten oder Satzzeichen, zeigt die Brisanz und gleichzeitig Absurdität, wie mit dem Klimawandel und damit unserem Lebensraum regelrecht geschachert wird. Rundum ein Thema, das junge Menschen zu interessieren vermag und auch im Rahmen des Schulunterrichts zu reger Diskussion anregen kann.

Uneingeschränkt freigegeben, Originalfassung in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln.
Positivkennzeichnung als sehr empfehlenswert ab 14 Jahren als Dokumentarfilm.