FILM "DIE BESTE ALLER WELTEN"

Im Rahmen der Umsetzung der Gegenstände Biologie sowie Religion und Ethik empfiehlt das Bundesministerium für Bildung den Besuch der Veranstaltung für Schüler und Schülerinnen ab der 10. Schulstufe.

Filmvorführungen für SchülerInnen "DIE BESTE ALLER WELTEN", Österreich 2017, Länge: 104 Minuten
Empfehlung zum Besuch des Films im Rahmen des Schulunterrichts in ausgewählten österreichischen Kinos
Geltung 2017/18

Thema:
Der Regisseur erzählt von seinen eigenen Kinderjahren im Milieu der Salzburger Drogenszene und mit einer Mutter zwischen Fürsorglichkeit und Drogenrausch. Er gibt Einblick in eine trotz allem behütete Kindheit, die beste aller Welten.

Kontaktdaten zur Buchung:
Die Buchung von Schulvorstellungen bitte direkt über den Verleiher Polyfilm
Stefanie Stejskal Margaretenstraße 78
1050 Wien T. +43/1/581 39 00 20 F. +43/1/581 39 00 39 stejskal@polyfilm.at
Information, Trailer und Unterrichtsmaterial unter: www.cineclass.at

Im schulischen Kontext bietet der Film u.a. folgende thematische Anknüpfungspunkte: Jugend, Kindheit, Familie, Sucht, Drogen, Verantwortung, Reflexion, Biografie.

Inhalt:
Der Regisseur Adrian Goiginger inszeniert mit dem vorliegenden Spielfilm ein Kapitel seiner Kindheit: Der siebenjährige Adrian wächst Ende der 1990er Jahre in der Stadt Salzburg auf. Seine liebevolle Mutter Helga bemüht sich, ihm eine schöne Kindheit zu bieten. Wäre da nicht ihre Heroinsucht. Wenn Helga unter Drogeneinfluss steht, kann sie ihre Verantwortung Adrian gegenüber nicht wahrnehmen. Er ist dann auf sich allein gestellt oder wird vom Junkie-Freundeskreis seiner Mutter betreut. Nach außen versucht Helga das Bild einer normalen Familie zu wahren, doch Schule und Jugendamt beginnen, Argwohn zu schöpfen.

Jugendschutz:
Der Film ist großteils aus Adrians Sicht geschildert und zieht zusehende Kinder somit noch stärker in den Alltag des Siebenjährigen, zu dem auch Zigaretten rauchen, Bier trinken und Knallkörper werfen gehören. Adrian erlebt auch viele extreme Situationen: Zu den beklemmenden Szenen zählen ein Leichenfund, heftige Auseinandersetzungen unter den Erwachsenen sowie der brutale Versuch eines Freundes der Mutter, Adrian gewaltsam Wodka einzuflößen. Auch dass Adrian mithilft, Drogencocktails zu brauen, und seine Freizeit in einer „Opiumhöhle“ verbringen muss, kann belastend wirken. All diese Eindrücke würden die höchstmögliche Altersfreigabe nahelegen, doch es gibt einige entlastende Punkte: So gibt es für die Hauptfiguren ein Happy-End; auch zeigt der Film, dass es einen Ausweg aus der Heroinsucht gibt. Weiters sind Drogenkonsum und -wirkung so gezeigt, dass sie abschreckend wirken.
Aufgrund der belastenden Thematik ist eine sensible Vorbereitung der SchülerInnen als auch eine Nachbesprechung unabdingbar.
Freigegeben ab 14 Jahren.
Positivkennzeichnung als sehr empfehlenswert ab 16 Jahren als Drama zum Thema Sucht und Drogenproblematik.