ÖKOLOG-Bundesländerkonferenz fand in Innsbruck statt

Zweimal im Jahr treffen sich Vertreterinnen und Vertreter des ÖKOLOG-Netzwerks aus allen Bundesländern, um sich der strategischen und operativen Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung zu widmen. Eine der beiden Veranstaltungen wird in Form einer Bundesländerkonferenz in wechselnden Veranstaltungsorten durchgeführt, die in diesem Jahr im Landesschulrat für Tirol in Innsbruck stattfand und von dessen Amtsführender Präsidentin und Bildungslandesrätin Beate Palfrader sowie Umweltlandesrätin Ingrid Felipe eröffnet wurde.

Die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer widmeten sich nach einem Berichts- und Erfahrungsaustausch, unterstützt von Ron Schmid von der Agentur für nachhaltigen Tourismus & Kommunikation, der Frage der Positionierung von ÖKOLOG sowie der internen und externen Kommunikation. Außerdem wurde das neue Schwerpunktthema „Nachhaltigen Wandel verantwortungsbewusst mitgestalten“ intensiv beraten, das die mehr als 500 österreichischen ÖKOLOG-Schulen (72 davon in Tirol) ab dem Schuljahr 2017/18 für drei Jahre begleitet.

Auf Bundes- und Landesebene werden nun anschließend Unterstützungsmaßnahmen ausgearbeitet und umgesetzt, die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu verstärktem eigenständigem Handeln und bewusstem Leben begleiten sollen, damit sie die Zukunft verantwortungsbewusst mitgestalten. Im Rahmen der Veranstaltung wurde dazu durch Prof. Claudia Fahrenwald von der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich als möglicher methodischer Zugang „Lernen durch Engagement“ (Englisch: Service Learning) vorgestellt.
 

Bildung für Nachhaltige Entwicklung und das ÖKOLOG-Netzwerk

Bildung für nachhaltige Entwicklung ist an vielen Schulen in Tirol ein zentrales Thema. Die Initiative ÖKOLOG des Bundesministeriums für Bildung ist ein Programm zur Umweltbildung an Schulen und Pädagogischen Hochschulen, das Schulen auf dem Weg zu einer ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltigen Gestaltung des Lebensraums Schule unterstützt.

Das österreichweite ÖKOLOG-Netzwerk umfasst Schulen aller Schularten sowie neun Pädagogische Hochschulen. In den Bundesländern organisieren Regionalteams die Fortbildung von Lehrpersonen und unterstützenden Erfahrungsaustausch zwischen den Schulen. Vertreterinnen und Vertreter des Bildungsministeriums, des Instituts für Unterrichts- und Schulentwicklung der Alpen-Adria Universität Klagenfurt und der Regionalteams bilden zusammen die Bundesländerkonferenz, die unter anderem die gemeinsamen Schwerpunkte festlegt.

Weiter Informationen: http://www.oekolog.at



Von links nach rechts: Helga Mayr (LSR für Tirol), LSR-Präsidentin LR Beate Palfrader, Irene Krug (BMBF),
Diana Radmann (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt), Hanna Malhonen (BMBF) und Franz Rauch (Alpen-Adria-
Universität Klagenfurt).